Einsatzplanung für Servicetechniker: Wartungsrhythmus, Anfahrt, Tagesroute
Von Manuel Ober · · Lesezeit etwa 3 Minuten
Wartung ist planbar, Störung nicht
Der Kundendienst lebt in zwei Welten. Die Wartung hat einen Rhythmus: Heizung jährlich, Aufzug vierteljährlich, Kaffeemaschine alle 3.000 Tassen. Die Störung hat keinen: Sie kommt um halb neun und der Kunde steht.
Wer beides in einem Notizbuch führt, verliert die Wartungen aus dem Blick, sobald eine Woche voller Störungen war. Dann sind im Herbst 40 Heizungen überfällig, und die Störungen werden mehr.
Wartungen als Fälligkeit
Jede Anlage ist in trakki ein Kunde mit Rhythmus: alle 365 Tage, alle 90, alle 30. Aus letztem Einsatz und Rhythmus ergibt sich die Fälligkeit, und die Karte zeigt sie in Farben: rot überfällig, gelb in den nächsten zwei Wochen, grün erledigt.
Der Wochenplan entsteht aus den gelben und roten Punkten einer Gegend. Ein Tag im Norden, ein Tag im Süden, mit echten Fahrzeiten dazwischen und der Zeit vor Ort je Anlage. Wie die Anlagenliste auf die Karte kommt, steht im Ratgeber Kundenliste aus Excel auf die Karte bringen.
Störungen als Einschub
Kommt um halb neun eine Störung, wird sie als Besuch in den Tag gezogen. trakki rechnet die restlichen Fahrzeiten neu und zeigt, was noch ausgeht: vielleicht zwei Wartungen statt vier. Die anderen zwei rücken auf morgen, in derselben Gegend, nicht irgendwohin.
Das ist der Unterschied zu einer Liste: Die Liste weiß nicht, dass die Störung in Wels und die nächste Wartung in Steyr liegt. Die Karte weiß es.
Die Einsatzgeschichte je Anlage
Was beim letzten Mal getauscht wurde, welches Ersatzteil gefehlt hat, wer der Hausmeister ist: trakki hält je Kunde jeden Einsatz mit Datum und Notiz fest. Vor der Anfahrt ein Blick in die Akte, nicht ein Anruf im Büro.
Für den Nachweis beim Kunden oder im Betrieb gibt trakki die Einsätze als Excel heraus, für den Zeitraum und in dem Umfang, den du bestimmst.
So sieht ein Tag mit trakki aus
Sieben Uhr. Der Tag steht am Handy: fünf Wartungen in einer Gegend, Fahrzeiten dazwischen, geplante Zeit je Anlage. Navigation zum ersten Kunden übergibt trakki an dein Navi.
Halb neun. Störung. Rein in den Tag, Rest rechnet sich neu, zwei Wartungen rücken auf morgen.
Bei jeder Anlage. Eine Zeile: was gemacht, was fehlt, wann wieder.
Abends. Nichts. Der Bericht kommt am Freitag als Excel, nicht jeden Abend als Handschrift.
Was bei dir bleibt
Anlagenlisten mit Standorten, Zugangscodes und Ansprechpartnern gehören nicht in eine fremde Cloud. trakki speichert alles auf deinem Gerät, ohne Konto. Handy und Rechner gleichen sich über deinen eigenen Speicher ab oder zu Hause über dein WLAN. Mehr unter Deine Kunden bleiben deine Kunden.
Wo trakki aufhört
trakki ist keine Disposition für ein Team von zwanzig Technikern und keine Ersatzteilverwaltung. Es plant den Tag eines Technikers mit eigenem Gebiet und hält die Einsatzgeschichte. Wer eine Zentrale hat, die Aufträge verteilt, nimmt trakki für den eigenen Tag, nicht für die Disposition.
Ausprobieren kostet nichts, zur Startseite.
Häufige Fragen
Kann ich die Zeit vor Ort je Anlage hinterlegen?
Ja, jeder Besuch hat eine geplante Dauer; sie geht in die Tagesrechnung ein. Eine Heizungswartung mit 90 Minuten und eine Sichtprüfung mit 20 lassen sich im selben Tag richtig einplanen.
Was ist mit Anlagen ohne Straßenadresse, etwa Pumpstationen?
Für Standorte ohne Adresse setzt du den Punkt einmal von Hand auf der Karte. Danach rechnet trakki die Fahrzeit dorthin wie zu jeder Adresse.
Kann mein Betrieb die Einsätze sehen?
Nur, was du herausgibst: die Excel-Ausgabe mit Datum, Anlage und Notiz. Einen Zugang zu deinen Daten gibt es nicht, weil es keinen Server gibt, auf dem sie liegen.