Die Geschichte hinter trakki: aus dem Außendienst, für den Außendienst
Von Manuel Ober · · Lesezeit etwa 3 Minuten
Wo ich herkomme
Ich bin seit 2017 im Außendienst zu Hause. Zuerst selbst am Steuer: als Medizinprodukteberater für Apotheken, Kliniken und Pflegeheime in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland. Später als Gebietsverkaufsleiter für Schlaflabore in vier Bundesländern, mit Übernachtungen und Wochen, die am Sonntagabend geplant wurden. Dazwischen ein Jahr auf der anderen Seite des Tisches: verantwortlich für die CRM-Systeme und Besuchsanalysen eines Außendienstes.
Heute leite ich ein Außendienstteam im Pharmabereich. Ich sehe also beides: was ein Referent jeden Tag braucht, und was ein Team-CRM ihm tatsächlich gibt. Der Abstand zwischen beidem ist der Grund für trakki.
Warum es trakki gibt
Die großen Systeme sind für die Firma gebaut. Sie sammeln Berichte, zeigen Dashboards und gehören dem Vertriebsleiter. Dem Einzelnen helfen sie beim Planen der Woche wenig, und die Kundenliste liegt am Ende beim Anbieter.
Die kleinen Werkzeuge sind Routenplaner: Google Maps mit mehreren Zielen, die Routenplaner von ADAC und ARBÖ, Routen-Optimierer für Lieferfahrer. Sie bringen dich in guter Reihenfolge von A nach B, wenn du ihnen die Adressen gibst. Wer fällig ist, wann die Apotheke Mittagspause hat und was beim letzten Besuch war, wissen sie nicht.
Dazwischen war nichts. Also habe ich es gebaut, nach drei Regeln:
- Die Karte zeigt, wer dran ist. Nicht die Liste. Rot überfällig, gelb bald, grün erledigt.
- Echte Fahrzeiten für den ganzen Tag. Nicht die nächste Fahrt, die kennt das Navi. Den ganzen Tag, mit Öffnungszeiten und Pause, und wenn einer absagt, rechnet sich der Rest neu.
- Die Kundenliste bleibt beim Referenten. Kein Konto, kein Server, kein Zugang für Dritte. Was du deinem Chef gibst, entscheidest du.
Alles andere in trakki folgt aus diesen drei Sätzen.
Neben dem Beruf, allein
trakki entsteht abends und am Wochenende, von einer Person: mir. Das hat Folgen, die ich nicht verstecken will.
Es gibt keine Hotline, aber jede Mail landet bei jemandem, der die App kennt, weil er sie gebaut hat. Es gibt keine Produktabteilung, aber wenn du mir schreibst, dass die Wochenansicht am Tablet zu klein ist, steht das am nächsten Tag auf der Liste. Und es gibt keine Investoren und keine Werbung, die wollen, dass deine Daten irgendwohin wandern.
Rückmeldungen sind deshalb nicht nur willkommen, sie sind die Art, wie trakki besser wird. Was fehlt, was stört, was du anders machen würdest: support@trakki.at. Ich antworte selbst.
Wo trakki steht
Die Apps für iPhone und Android sind in Vorbereitung, die Fassung für Mac und Windows kommt danach. Wer Bescheid bekommen will, sobald es so weit ist, trägt sich auf der Startseite ein. Eine Nachricht zum Start, sonst nichts.
Was trakki im Einzelnen macht, steht auf der Seite Außendienst-App. Wie ich Wochen plane und Gebiete einteile, in den Ratgebern.
Häufige Fragen
Was passiert mit trakki, wenn du keine Zeit mehr hast?
Deine Daten liegen auf deinem Gerät, nicht bei mir. Du kannst sie jederzeit als Datei sichern und als Excel herausgeben. Selbst wenn trakki morgen verschwände, bleibt deine Kundenliste vollständig bei dir. Das ist der Grund, warum es keinen Server gibt.
Ist trakki ein Werkzeug für mein Team?
Nein, und das ist Absicht. trakki ist für den Einzelnen, der seine Woche selbst plant und seine Daten selbst verwaltet. Ein Team-CRM ersetzt es nicht, es gibt die Besuche als Excel dorthin weiter.
Kann ich mitreden, was als Nächstes kommt?
Ja. Schreib mir, was dir fehlt. Ich sammle alles, und was mehrere brauchen, kommt zuerst.